FCB-Präsident Hoeneß greift Staatsanwaltschaft an!

Heimbach/Eifel, 26.09.2011
Nun ist der Präsident des FC Bayern München, Uli Hoeneß, völlig größenwahnsinnig geworden! Bild-Grau_C-right.jpg Hoeneß fühlt sich nun auch außerhalb der Bundesliga berufen, selbst seriöse etablierte Staatsorgane anzugreifen und zu rüffeln! Dieser Großkotz macht sich großflächig immer unbeliebter!

Der Anlass zu diesem typischen Hoeneß-Rundumschlag war die Verhaftung des in Diensten des FC Bayern Bild-Grau_C-right.jpg stehenden Fußballspielers Breno.
Breno hatte seine angemietete Villa in München-Grünwald abgefackelt. Seit Samstag (24.9.) sitzt der Brasilianer in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim in Untersuchungshaft, weil gegen ihn der dringende Tatverdacht der schweren Brandstiftung, sowie zusätzlich Flucht und Verdunkelungsgefahr bestehen. Breno soll einem Feuerwehrmann drei Feuerzeuge zugesteckt haben. Außerdem sollen in der Villa Brandbeschleuniger festgestellt worden sein.

Bild-Grau_C-right.jpg Hoeneß tobte vor der Presse: "Ich bin vollkommen vor den Kopf gestoßen. Wir waren der Meinung, es gemeinsam lösen zu können, jetzt ist Breno im Gefängnis. Ich habe das in unserem Land nicht für möglich gehalten. Wenn das unser Land ist, dann gute Nacht Deutschland!"

Unglaublich, wie sich der Bayern-Boss wieder einmal aufführt! Glaubt Hoeneß, dass er mit seinem Verein ein Staat im Staate ist und seine Allmacht im Verein auf allen Gebieten ausdehnen kann? Soll nun auch die Staatsanwaltschaft, ähnlich wie der DFB und fast alle Bundesligavereine samt Schiedsrichter, vor diesem Choleriker zittern? Wer weiß, wo Hoeneß seine Wurstfinger noch überall hinein stecken will?

Unter vorgehaltener Hand wird seit langem erzählt, dass Hoeneß gewohnt ist, mit millionenschweren „Argumenten“ Lösungen für Probleme zu finden. So auch im Fall Breno, wo er sagte: „Wir waren der Meinung, es gemeinsam lösen zu können.
Damit meinte er wohl, dass es auch eine Kaution in Höhe von 500.000 Euro getan hätte, dem Brandstifter die Untersuchungshaft zu ersparen!

Mein lieber Herr Wadenbeißer Hoeneß, Deutschland ist immer noch ein Rechtsstaat und wenn jemand eine schwere Brandstiftung begeht und dabei als ausländischer staatsangehöriger Flucht und Verdunkelungsgefahr eine Wahrscheinlichkeit ist, ist eine Untersuchungshaft wohl nicht „unangemessen“! Sehr unangemessen ist wohl Ihre Äußerung: „…dann gute Nacht Deutschland!“

Aber solche ähnlichen Ausfälle sind ja bei Hoeneß keine Seltenheit. Und Schlafstörungen wegen Sorgen um die Demokratie in Deutschland und die Rechtstaatlichkeit in unserem Lande bekommen seriöse Deutsche nur, wenn Geiferer wie Sie Herr Hoenes mit Geld selbst Straftaten auf kaltem Wege „lösen“ wollen!
Diese Gangart in solch brisanten Fällen erinnert an Maffia-Methoden!
Nebenbei bemerkt: Ein RICHTER hat auf ANTRAG der Staatsanwaltschaft die Untersuchungshaft von Breno Angeordnet!

Nach neuesten Meldungen sagte Rechtsanwalt Leitner Bild-Grau_C-right.jpg in der Bild-Zeitung, seinem Mandanten gehe es "nicht gut, er ist sehr betrübt." Breno sei krank und brauche Hilfe. "Ich tue alles, damit er so schnell wie möglich frei kommt", so der Rechtsbeistand des Brasilianers.

Mag sein, dass der junge Mensch Breno tatsächlich psychisch krank ist und Hilfe braucht, mag aber auch sein, dass Breno’s gewiefte Rechtsbeistände unter Hoeneß Regie den Sachverhalt so verdrehen. Fakt ist, der Tatbestand schwerer Brandstiftung bleibt bestehen.

Meine Einschätzung über den smarten Uli Hoeneß: Dem Bayern-Boss geht es vordergründig nicht um den Menschen Breno, sondern um die „Ware“ Profi-Fußballer, denn letztendlich läuft er Gefahr, eine millionenschwere Transfersumme, die er seinerzeit für den Fußballer Breno zahlen musste, in den Sand gesetzt zu haben, wenn Breno nicht mehr für den „Rekordmeister“ zur sportlichen Verfügung stehen sollte.

Friedhelm Rubach


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