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Maul zu, Frau Merkel!
Heimbach/ Eifel, 16.12.2014

Merkel.Angela-selbst erstellt221x165.jpg Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit ihrem Reformaufruf an Frankreich und Italien teils heftige Empörungen in beiden Ländern ausgelöst. Reformen mache man für Frankreich, weil sie notwendig seien, "und nicht, um diesen oder jenen europäischen Lenker zu beglücken", sagte der Pariser Finanzminister Michel Sapin an die Adresse der Bundeskanzlerin gerichtet in einer Sendung von France 5.

Bild-Grau_C-right.jpg Richtig drastisch twitterte dazu der Chef der Linkspartei, Jean-Luc Mélenchon: "Maul zu, Frau Merkel! Frankreich ist frei." Sie solle sich lieber um die Armen in Deutschland kümmern.

Recht hat er, der Jean-Luc Mélenchon! Nicht nur zu den von Merkels unangebracht angemahnten Reformen in Italien und Frankreich, sondern die neuerliche anmaßende Äußerung über die Dresdner Demonstrationen, der sogenannten „PEDIGA“, sollte sie lieber schweigen, als dass sie die Frustbürger in Berlin mit folgenden Worten verurteilte:

„In Deutschland gelte zwar die Demonstrationsfreiheit, aber hier ist kein Platz für Hetze und Verleumdung von Menschen, die aus anderen Ländern zu uns kommen". Und weiter: „Deshalb müsse jeder aufpassen, dass er nicht von den Initiatoren einer solcher Veranstaltung instrumentalisiert wird".

BASTA! Meint die „mächtigste Frau der Frau der Welt“ zu den PEGIDA-Anhängern, sie zeigt keinerlei Verständnis für die Ängste und Sorgen der frustrierten Dresdner Bürger, die in der PEGIDA-Demo ihrem Unmut Luft machen.
PEGIDA ist übrigens das Synonym für „Patriotische Europäer Gegen die Islamisierung des Abendlandes“.

Merkel benutzt eine ähnliche Formulierung, wie sie es von SED-Funktionären aus selbst erlebten DDR-Tagen kennt! Sie selbst ist eine Verleumderin, Bild-Grau_C-right.jpg wenn sie den PEGIDA-Demon­stranten „Hetze“ unterstellt! Die Demonstrationen in Dresden laufen zumeist ruhig und besonnen ab, auf mitgebrachten Schildern und Transparenten ist nichts von Hetze, wohl aber von Ängsten und Sorgen zu lesen. Natürlich ist die Demonstration auch eine unwill­kommene Gelegenheit, dass sich Hooligans und „Berufskrakeeler“ unter sie mischen. Sie sind aber in der absoluten Minderheit. Von zur Schau gestelltem „braunen Gedankengut“ kann aber hier keinesfalls die Rede sein.

Es ist bezeichnend, dass man CSU-Politikern nicht vorwirft, dass der Verdacht naheliegt, Rechtspopulismus zu betreiben. Denn wie anders sollte man es deuten, wenn man die Parole ausgibt: „Wer betrügt, der fliegt!“ Gemeint sind die Zuwanderer aus Rumänien und Bulgarien.

Bild-Grau_C-right.jpg NRW’s Innenminister Ralf Jäger (SPD) verstieg sich in der Behauptung, dass es sich bei den Montagsdemonstranten um "Neonazis in Nadelstreifen" handelt. Wie bitte? Demonstranten in Dunkelheit und Kälte in Anzügen mit Nadelstreifen? Das wäre mal ein Novum!
Diese unverschämte Äußerung strotzt nur so vor Ignoranz und Intoleranz. Jäger verwechselt offenbar die Leute „in Nadelstreifen-Anzügen“ offenbar mit kriminellen Bankern und Steuerhinterziehern! Auch bei ihm sieht man kein Verständnis für die besorgten Dresdner Bürger.

Unsere Politiker, jedweder Couleur, sind darauf fixiert, dass ALLES, was nur in die Nähe eines Verdachts rechtsradikaler Gesinnung kommt, zu verteufeln und gleich als Neo-Nazi abzustempeln.

Gerne wird auch die Statistik bemüht, die besagt, dass nur 0,4 Prozent Islamisten in Sachsen leben. Schon vergessen? PEGIDA steht u.a. für Patrioten EUROPAS, die Interessen sind also nicht lokal auf Sachsen beschränkt!

Wer sieht, wie immer weniger Wähler zu den Urnen gehen, wundert sich nicht mehr über die Politikverdrossenheit der Deutschen. Wenn so weiter gegen das Volk polemisiert wird und wenn weiter die Lobbyisten so riesigen Einfluss auf die Politiker haben, dann ruft eines Tages die Gesamtheit der Deutschen: „Wir sind das Volk“ und dann wird es keine friedlichen Demonstrationen mehr geben!

Unsere Politiker sollten sich in’s Stammbuch schreiben und auf lange Sicht der Gefahr ins Auge sehen:
Je mehr Islamisten sich in Deutschland niederlassen, desto mehr wächst die reale Gefahr, dass Deutschland eines, hoffentlich fernen Tages, zum islamistischen „Gottesstaates“ ausgerufen wird! Es sage keiner, dass diese düstere Zukunftsvision totaler Quatsch ist, die Geschichte hat uns schon ganz andere Horror-Szenarien als bittere Realität präsentiert.

Vermutlich ist diese hypothetische Aussicht eine der Gründe, die die Bürger zur Demo auf die Straße treibt.

Syrische Fluechtlinge.jpg Flüchtlingen, wie wir sie heutzutage aus Syrien erleben, sollten in Deutschland geholfen werden, keine Frage. Hauptsächlich Frauen und Kinder haben schreckliches erlebt und sind traumatisiert. Da ist auch für Islamisten christliche Nächstenliebe gefragt.

Deutschland hat nach Kriegsende ein ähnliches Drama erlebt, als Vertriebene und Flüchtlinge aus den Ostprovinzen in den restlichen Teil Deutschlands kamen. Auch sie waren damals traumatisiert, wurden aufgenommen und integriert. Nur waren es Menschen abendländischer Kultur und deshalb eher und leichter zu integrieren.

Bild-Grau_C-right.jpg Alle Deutschen, voran die Politiker, sollten mehr Verständnis für die Montagsdemonstranten aufbringen und sie nicht gleich in die rechte Ecke drängen. Warum gehen die Politiker nicht hin und klären vor Ort Missverständnisse auf und hören zu, was die Leute bedrückt?.

Das kann man natürlich von der „mächtigsten Frau der Welt“ aber nicht erwarten, denn sie herrscht angeblich über ganz Europa und hat damit wichtigeres zu tun.

Friedhelm Rubach

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