Kanzlerin Merkel die 4.

Heimbach- Eifel, 22.11.2016

Merkel-Zeichnung300x300.jpg Wie erwartet, so fiel Merkels lange verzögerte Entscheidung nun endlich aus: Sie strebt ihre 4. Kanzlerkandidatur an! Ein Rückblick über 11 Jahre Merkel im Kanzleramt verheißt nichts Gutes für weitere 4 Jahre Merkel als Kanzlerin.

Der Start von Frau Merkel im Jahre 2005 als Kanzlerin war recht schwungvoll. In Zeiten des Bundesdeutschen Reformdrucks übernahm Frau Merkel das Kanzler-Zepter von Gerhard Schröder. Gleichzeitig ging es mit der Wirtschaft bergauf. Das Wachstum der Wirtschaft und nachfolgend die „Renovierung“ des Sozialsystems war aber nicht ihr Verdienst, sondern sie profitierte von Schröders angelaufener Agenda 2010. Unterm Strich wurde der Aufwärtstrend in Deutschland aber Merkel gutgeschrieben(!). Sie verwaltete als Kanzlerin in 2 Legislaturperioden eigentlich nur die Projekte von Schröders SPD Politik. Sie versäumte indessen, wenigstens die Schattenseite der Agenda, das soziale Manko, zu korrigieren. Merkels Ansehen und Beliebtheit stiegen in dieser Zeit bis 2011 rasch an, weil auch die Arbeitslosenzahlen immer weiter sanken. Dann folgte eine Zeit der Stagnation der Reformen. Nur die Positiv-Kurve der Wirtschaft stieg kontinuierlich weiter nach oben. Durch diese Konstellation begann die Schere zwischen Arm und Reich sich zu weiten. Dieses Phänomen setzt sich bis heute weiter fort.

Chronik der Amtszeit von Frau Merkel als Kanzlerin
(Im erweiterten Telegramm-Stil)

Im März 2010: Die CDU koaliert mit der FDP – Kanzlerin ist wieder Frau Merkel - Koalitionspartner G. Westerwelle bezichtigte Hartz IV-Empfänger der „Sozialschmarotzerei“ – Die Schmähung sorgte für Empörung und viel Wirbel - Über die wirklichen Sozialschmarotzer par excellence, den millionenschweren Steuerhinterziehern wird von ihm das Mäntelchen des Schweigens gedeckt - Irritationen über Merkels „neutrales Verhalten“ - Sie zog damals schon die „Weg-Duck-Taktik“ vor. Ausführliches Hintergrundwissen im Artikel "Ausverkauf der Demokratie"

Im Februar/ März 2011: Nach 100 Tagen der CDU/ FDP Koalition wurde im Februar 2010 wie üblich Resümee gezogen. Nicht nur von der Opposition wurde damals der schwarz/ gelben Regierung ein sehr schlechtes Zeugnis ausgestellt. Selbst die Wirtschaftsbosse waren mit der Regierungspolitik unzufrieden! - Die Finanz-Krise Griechenlands eskaliert - „Griechenland unternimmt enorme Anstrengungen, um das Land zu reformieren und die Kredite zurückzuzahlen,...“! – Diese unsinnige Behauptung gab Merkel in einem Interview mit der Bildzeitung von sich - "Die deutschen Kernkraftwerke sind zu 100% sicher!" Tönte die Koalition - Und dann der Super Gau in Fukushima! Hintergrundwissen: hier klicken

In 2012: Weitere, nicht nennenswerte Missgriffe im Merkels Führungs-Stil.

Im Juni 2013: Die Abhör-Affäre mit dem „Wistle Blower“ Snowden war die Sensation in der Medienwelt – Alle Welt, besonders die Deutschen, waren aufgebracht - Kanzlerin Merkel war überfordert und tauchte wochenlang ab! - Hier Erinnerungen auffrischen

August 2013: Endlich bequemte sich auch die Kanzlerin zu einer Stellungnahme in der Abhör-Affäre und hauchte vorsichtig: „Abhören unter Freunden geht gar nicht.“ Der Super-Gau der Atomkraftwerke in Fukushima/ Japan beschleunigte die Projekte Atomausstieg und Energiewende – Merkel machte dabei eine Kehrtwende um 180° - Dabei „klaute“ sie der Opposition (SPD) Idee und Vorhaben – Danach stand sie in den Umfragen ganz oben auf der Beliebtheits-Skala(!?) Lesen Sie „Wie Merkel das schafft!?“

Dezember 2014: Unerwartete Nackenschläge von französischer Seite, als sie sich berufen fühlte, Reformen in Italien und Frankreich anzumahnen – Die Zurechtweisung kam prompt von Jean-Luc Mélenchon: "Maul zu, Frau Merkel! Frankreich ist frei." – Sicher aus Frust missbilligte sie dann die montäglichen PEGIDA-Demos. – Die Kritiker der Merkel’schen Flüchtlingspolitik wurden nun oft und gerne in die rechte Ecke gestellt. - Die Politikverdrossenheit nahm in der Republik deutlich an Fahrt auf. mehr hier zu...

im Oktober 2015: „Alle Flüchtlinge sind willkommen" rief Merkel in Richtung naher Osten und wie elektrisiert machten sich sofort über eine Million auf nach Deutschland. Und zum deutschen Volk gewandt: „Wir schaffen das!“. Diese naive „Willkommenspolitik“ belegt für sich alleine die Unfähigkeit Merkels, die damit verbundenen Gefahren und Probleme einzuschätzen. Politischer Weitblick, Fehlanzeige. Viel später in 2016 räumte Merkel selber ein, dass ihre Willkommenspolitik doch ein Fehler war.

Im Januar 2016: Die Progromnacht an Silvester in Köln, jeder weiß, dass da unsägliches geschah, bestätigte indirekt die Befürchtungen vieler Leute, dass durch die unkontrollierten Einwanderungen die innere Sicherheit und der soziale Frieden stark gefährdet sind. mehr hier zu...

Im April 2016: Bei der Affäre Böhmermann zeigte sich wieder einmal eklatant, dass Merkel für die Belange deutscher Staatsbürger nicht eintritt. Die guten Beziehungen zum angehende Diktator Recep Tayyip Erdogan waren ihr viel wichtiger, die so weit gehen, dass Merkel gegenüber Erdogan fast eine devote Haltung annimmt. Nachzulesen: „Die destruktive Politik der Angela M.“

Und was wird 2017?

Nach Darlegung der oben angeführten Fakten, die die bisherigen „grandiosen“ Fehlleistungen Merkel’s betreffen, kann einem für die Zukunft Deutschlands Angst und Bange werden, sollte sie nächstes Jahr wieder zur Kanzlerin gewählt werden. Alleine ihr Satz bei der TV-Schau "Anne Will" entlarvt sie sich selbst als unfähige Gestalterin von konstruktiver Politik mit dem Satz: "Die Welt ändert sich. Und ich antworte auf die neuen Herausforderungen." Nur reagieren statt agieren, so einfach will sie sich das Regieren machen!

Hat sie nicht wahrgenommen, wie ernst die politische Lage in der Welt sich gewandelt hat? Da ist im gleichen Jahr, wenn Merkel Kanzlerin geworden sein sollte, ein Hardliner neuer Präsident der Vereinigten Staaten, eben dieser unsägliche Donald Trump. Mit diesem Frauenverächter ist bestimmt kein Kuschelkurs mit Begrüßungs-Küsschen zu machen. Trump hat bei seinen Wahlauftritten Merkel direkt angegriffen. Der Milliardär nannte die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin schon mal "irrsinnig" und unterstellte Merkel, Deutschland zu ruinieren. Trump muss bemerkt haben, dass die angebliche Macht Merkels in Europa bröckelt, weil die Nachbarstaaten den „Irrsinn“ der hemmungslosen und sündhaft teuren Migrantenpolitik nicht mitmachen wollen.

Und damit haben sie Recht, es gilt bei ihnen immer noch der simple Spruch: „Das Hemd ist mir näher als die Jacke", damit gemeint sind die Interessen der alteingesessen Staatsbürger vor die Interessen der Zuwanderer zu stellen.

Merkels frühere Maxime war die Beständigkeit, die sich im Laufe der Jahre zur starren Uneinsichtigkeit entwickelte, also zum Starrsinn, dem gemeinhin einer menschlichen hohen Altersgruppe zuzuordnen ist.

Frau Merkel ist keineswegs „alternativlos“ in der CDU, wenn sich nur die Parteifreunde nicht hinter Merkel verstecken würden. Fürchten sie immer noch, von ihrer Kanzlerin ins Abseits gestellt zu werden, wie es z. B. den Herren Merz, Jung, Röttgen, Öttinger, Frau Schavan usw. erging? Das bedeutet gleichzeitig der Verlust ihrer lukrativen Einkommen!
Einer der gefeuerten Minister müsste sich doch mal aufraffen und Angela Merkel furchtlos Paroli bieten und Überzeugungskraft einsetzen, er könnte zum Held und Retter der Nation werden, bevor es zu spät und der Karren gegen die Wand gefahren ist!

Friedhelm Rubach

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