Android Root-Rechte erlangen

Root-Symbol.jpg Was bedeutet eigentlich der Begriff ROOT? Einfach ins Deutsche übersetzt, heißt Root: Wurzel! Dieser Begriff wird häufig im Linux/Unix-Bereich für die Basis im Datei-System, aber auch für einen Nutzer angewandt, der volle Zugriffs- und Schreibrechte auf das System hat. Ähnlich wie bei Windows der Administrator.

Wer sein Android-Smartphone im System ändern möchte, benötigt dazu Root-Rechte. Aber wozu sollte man das Android-System überhaupt ändern?
Root-Symbol-Bolzenschneider.jpg Nun, ein "gerootetes" Android-Smartphone bietet ungeahnte Möglichkeiten der Änderung, von der Optik der Benutzeroberfläche über die Optimierung der Akkulaufzeit bis hin zur Übertaktung des Prozessors. Doch nicht nur aus technischer Sicht spricht fast alles für einen Root des Smartphones.

Root-Rechte sind Pflicht für jeden Android-Nutzer, der etwas auf sich hält. Mit Root entfaltet sich das volle Potential des eigenen Gerätes. Wollen Sie zum Beispiel Speicher fressende Hersteller-Apps entfernen, oder umfangreiche Modifikationen machen, müssen Sie das Android-Smartphone rooten, denn im Auslieferungszustand ist das nicht möglich.

Natürlich bringt das Rooten auch Nachteile mit sich. Der Knackpunkt ist schon mal der, es erlischt der Garantieanspruch! Sie handeln beim Rooten praktisch auf eigene Gefahr!

Root: die wichtigsten Vor- und Nachteile im Überblick
Vorteile: Nachteile
Systemeinstellungen ändern/hinzufügen (z.B. systemweiter Equalizer) Meist Garantieverlust (Gewährleistung bleibt bestehen)
Funktionen nachrüsten (z.B. Multi-User auf Handys) Malware mit Root-Zugriff richten höheren Schaden an
CPU/GPU-Anpassungen (z.B. für mehr Leistung) Ein fehlerhafter Root-Vorgang zerstört das Gerät (Brick: Soft-Brick, Hard-Brick)
Systemeinstellungen ändern/hinzufügen (z.B. systemweiter Equalizer) Meist Garantieverlust (Gewährleistung bleibt bestehen)
Vorinstallierte Apps löschen keine
Android-Oberfläche beliebig anpassen keine
Komplett-Backups keine

Der eigentliche Root-Vorgang ist unkompliziert und sozusagen kinder­leicht.

Sie benötigen dazu lediglich ein Tool, das man aus dem Internet herunterladen kann. Es gibt eine große Auswahl von Tools. FR hat zwei davon ausgewählt, die hier vorgestellt werden.

Da ist zum einen das Tool SuperOneClick Root.

SuperOneClick Root.jpg Die für die meisten Nutzer einfachste Methoder zum Rooten des Samsung Galaxy S stellt

SuperOneClick Root (Download)

dar. Eine Software, die unter Windows läuft. Außerdem braucht man die USB-Treiber des Samsung Galaxy S. Diese werden bei der Installation von KIES (Download) auf das System geschaufelt, alternativ bekommt man die Treiber separat bei Softpedia (Windows 32-Bit), (Windows 64-Bit).

Vor dem Download einen eventuell installierten Virenscanner beenden, denn einige Scanner melden die App fälschlicherweise als Malware. Dies ist ein Fehlalarm: Die Heuristik der Virenscanner sieht die Fähigkeit von SuperOneClickRoot, Android-Handys mit Root-Rechten auszustatten, als potentiell gefährlich an. Allerdings ist genau das unser Ziel. Also: Nicht irritieren lassen.

Nun benötigen wir die SuperOneClick Root-Anwendung, diese kann man hier herunter laden.

Nach dem Entpacken der Anwendung muss man im Samsung Galaxy S unter Einstellungen -> Anwendungen -> Entwicklung den Haken bei “USB-Debugging” setzen. Nun SuperOneClickRoot starten, das Handy per USB anschließen und mit einem Klick auf “Root” wird der Root-Vorgang gestartet.

Das war’s.



Quellen: PC WELT, netzwelt online
Heimbach, 06.02.2015



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